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Türstopper aus dem 3-D-Drucker

Neuer Experimentierraum am Canisianum

 Türstopper aus dem 3-D-DruckerGut investierte 28 000 Euro in den neuen naturwissenschaftlichen Raum am Canisianum: Das finden Schüler wie Lehrer mit Schulleiter Michael Dahmen (2.v.r.), Geschäftsführerin Sabine Dieckmann (3.v.r.) und Silvia Lobeck (r.) vom Förderverein. Foto: wer

28 000 Euro hat das Canisianum in einen neuen naturwissenschaftlichen Experimentierraum investiert. 15 000 Euro kommen dafür vom Förderverein der Schule.

in Türstopper aus dem 3-D-Drucker – für Florian Heitkamp ist das eine eher leichte Übung. Das Programm dafür hat er selbst geschrieben. Jetzt „rattert" der Drucker gute 20 Stunden, und dann ist das gute Stück gebrauchsfertig. Der Achtklässler ist nur einer von vielen naturwissenschaftlich interessierten Jugendlichen am Gymnasium Canisianum, die künftig den neuen Experimentierraum nutzen werden.

Alles, was den Schülern zugute kommt, da sind wir dabei. “ Silvia Lobeck vom Cani-Förderverein

Insgesamt 28 000 Euro hat die Schule in die moderne Ausstattung des Raumes – unter anderem mit einem Wideboard – investiert, erklärte SchulleiterMichaael Dahmen. Der Förderverein der Schule hat dabei 15 000 Euro zugeschossen. „Alles, was den Schülern zugute kommt, da sind wir dabei“, begründete Silvia Lobeck, die zweite Vorsitzende des Fördervereins, die Finanzspritze.

Und so wurde aus dem ehemaligen Fotolabor der Schule ein Experimentierfeld für die Naturwissenschaftler. „Hier können Schüler jenseits des Unterrichts eigene Versuche starten, sich mit ihren Facharbeiten beschäftigen oder auf Wettbewerbe vorbereiten“, erklärte Physiklehrer Dr. Georg Schütz. Entscheidend sei, dass die Jugendlichen – zwar in Absprache mit ihren Fachlehrern – ansonsten alles selbstständig tun könnten. Und so bastelt etwa Jonas Hols an einem kleinen 3-D-Model der Schule, während sich die beiden Siebtklässler Niklas Ettmann und Leonard Ebbes mit einem Experiment zu Kräutern und Pilzen beschäftigen.

Aus Sicht von Physiklehrer Martin Köller ist der Raum eine „Riesenentwicklung und Bereicherung“. Biologie- und Chemielehrer Thomas Große Ahlert sieht dort die Möglichkeit für die Schüler, „normalen Forschungsalltag zu erleben. Dabei gibt es keine Denkverbote. Es gilt, einfach auszuprobieren.“ Und das lassen sich die Cani-Schüler sicher nicht zweimal sagen.

WN 28.09.2018 von Peter Werth